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Worum es geht.

Die Weiterqualifizierung zur_zum Elternbegleiter_in richtet sich an Fachkräfte, die in Familienzentren, Eltern-Kind-Zentren, Kitas, Familienbildungsstätten und anderen Einrichtungen der Familienbildung tätig sind bzw. mit Familien zusammenarbeiten. Sie beinhaltet Themen wie Bildung in der Familie, dialogisches Arbeiten, vorurteilsbewusste Begegnung, Diagnose- und Beratungskompetenzen und aufsuchende Elternarbeit.

Einen Überblick zu dem Projekt Elternchance II, den Aufgaben von Elternbegleiter_innen, dem Inhalt und Umfang der Weiterqualifizierung finden Sie im Kurzcurriculum des Trägerkonsortiums.

Hintergrund ist das Bundesprogramm "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" des BMFSFJ. In der ersten Förderphase bis 30.06.2015 konnten bundesweit bereits über 6.000 Fachkräfte der Familienbildung weiterqualifiziert werden. Seit 01.08.2015 finden die Kurse im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" statt. Die Weiterqualifizierung schließt mit einem Zertifikat ab. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird eine Bearbeitungsgebühr von 100 € erhoben.

Wer wir sind …

Wir sind sechs bundesweit tätige Familienbildungsverbände, die gemeinsam die Weiterqualifizierung anbieten. Diese entspricht den „Curricularen Anforderungen an die Weiterqualifizierung zur Elternbegleiterin /zum Elternbegleiter definierten Qualitätsmerkmalen“. Diese sind durch das Kompetenzteam „Frühe Bildung in der Familie“ des BMFSFJ an der Evangelischen Hochschule Berlin auf Grundlage der Erfahrungen des Bundesprogramms „Elternchance ist Kinderchance“ (weiter-)entwickelt worden.

… und was wir machen.

Als Trägerkonsortium beteiligen wir uns an der Umsetzung des ESF-Bundesprogramms "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" und bieten gemeinsam die Weiterqualifizierung zu Elternbegleiter_innen an. Die Kurse richten sich an Fachkräfte, die schon in der Familienbildung und angrenzenden Arbeitsbereichen tätig sind. Ziel ist es, Eltern frühzeitig für die Bildungsverläufe ihrer Kinder zu interessieren.

Uns verbinden ein geteiltes familienbildungspolitisches Aufgabenverständnis und ein artikulierter Wertekonsens. Dadurch können wir interne Differenzen achten und dennoch verbindliche Entscheidungen treffen. Bei unserer Entwicklungsarbeit haben wir uns von theoretischen Überlegungen und Aspekten eines differenzierten Bildungsverständnisses leiten lassen.

Wer kann an der Qualifizierung teilnehmen?

Die Kurse richten sich an haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter_innen aus der Familienbildung mit einer pädagogischen, psychologischen, sozialen, psychosozialen, therapeutischen oder sozialwissenschaftlichen Grundausbildung.

Teilnahmevoraussetzung ist eine hinreichende Praxiserfahrung in der Zusammenarbeit mit Familien und in der eigenständigen Gestaltung und Leitung von Begegnungs-, Bildungs- und Beratungsangeboten oder anderen Veranstaltungen mit Eltern und Familien. Bereits vorhandene Zusatzqualifikationen aus diesem Bereich sind wünschenswert.

Teilnehmende sollten an eine Einrichtung mit dem Arbeitsschwerpunkt Eltern- oder Familienbildung rückgebunden sein.


Trägerkonsortium Elternchance
Natali Reindl – Projektleitung Elternchance
Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.
Telefon 0 30/2 63 09-247 – Fax 0 30/2 63 09 32-247
Mail: Natali.Reindl@awo.org